Freitag, 21. Dezember 2012

Das ist es wieder... Synaptic

Ich habe in der Vergangenheit schon mehrfach erwähnt, dass das Software-Center und ich nicht die besten Freunde sind. Seit ein paar Tagen ist es auch wieder soweit: Synaptic ist zurück auf dem System.

Der Grund war gar nicht unbedingt, dass ich mit Synaptic besser Software nachinstallieren kann (macht ich so oder so kaum), sondern das man mit Synaptic viel besser und umfangreicher Infos zu den Paketen bekommt.

Für den Wikiartikel zu den Unity Lenses braucht ich ein paar Infos, die in der Paketbeschreibung drin sind. Im Software-Center habe ich diese nur teilweise gefunden. Unter Synaptic war alles schön übersichtlich aufbereitet.

Klar, man kann auch im Terminal ein "apt-cache show PAKETNAME" eingegeben und bekommt die Info auch. Aber gerade wenn man Infos zu mehreren Paketen braucht ist die kombinierte tabellarischen und Reiter-Darstellung von Synaptic übersichtlicher und kompakter.

Zur Ehrenrettung des Software-Centers muss man vielleicht noch dazu sagen, dass das Software-Center (bewußt?) nicht für diese technischen Dinge konzipiert ist. Es ist wohl eher für die einfache Installation von Software (sowohl aus den Quellen als kommerziell) ausgelegt und von Konzept und Bedienung an die gängigen App-Stores für Smartphones und Tablets angelehnt.

Na ja, jedenfalls ist nach Synaptic dann wieder zurück gekehrt. Und das nach nur ca. 8 Wochen Abwesenheit (vor 8 Wochen habe ich den letzten Rechner von mir mit GUI von 10.04 LTS aus 12.04 LTS aktualisiert).

Kommentare:

  1. Synaptic wandert immer aufs System, damit bin ich "groß geworden".

    Aber mittlerweile nutze ich fast lieber apt-get und dpkg, aber grade um dev Pakete und Co. zu installieren ist Synaptic noch immer erste Wahl - schon weil ich mir ja nicht alle Namen merken kann/will die Pakete haben! :D

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  2. Also ich muss sagen, dass der Verzicht auf zu viele technische Infos durchaus praktisch ist, wenn man wirklich nur fix Programme installieren will. Da kann man sich sehr schnell an's SC gewöhnen.

    Habe dieser Tage ein Linux Mint installiert und fand da schon, dass ohne das SC was gefehlt hat. (und das, obwohl ich auch oft genug Sachen via Konsole bzw. Synaptic nachinstalliere)

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  3. naja, das software-center ist aber auch eher was für leute die nicht so genau wissen was sie tun! wir ubunteros sind da schon eher auf der synaptic schiene oder wenns ganz hart kommt mit apt-get auf der terminal schiene. für mich ist synaptic das beste und einzige mittel mein ubuntu in "schuss" zu halten

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  4. Der große Fehler des Softwarecenters ist in meinen Augen die schlechte Performance. Viele Pakete auf einmal installieren geht auch schlecht.

    Ich verstehe nicht, was an Synaptic so schlecht war, dass man es als Standart-Lösung abschaffen musste.
    An der etwas antiquierten Aufmachung hätte man doch arbeiten können.

    Mittlerweile benutze ich nur noch apt-get auf der Konsole. In Zeiten von Auto-Complete ist das zusammen mit apt-cache unschlagbar schnell und extrem praktisch, ich würde sogar sagen komfortabel.

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  5. Synaptic kommt bei mir immer zuerst auf ein neues System. Mit dem "Play-Store" (Software-Center) bin ich nie warm geworden - obwohl es auch praktische Dinge bietet wie z.B. den Softwareabgleich bei der Verwendung mehrerer PCs.
    Klar, dass Canonical den Store per default installiert. Sie sind kein Wohlfahrtsverband sondern eine Firma die Geld verdienen möchte. Ist ihr gutes Recht aber es gibt genügend Alternativen wie Synaptic, Muon, apt-get, aptitude,...

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