Montag, 1. Oktober 2012

Pennywise "All or Nothing"- Rezension

Ok, ok - das Album ist nicht mehr neu. Erschienen am 1.5.2012, also heute genau vor fünf Monaten. Gekauft habe ich es vor ca. zwei Wochen. Hätte ich vorher gewusst, wie gut das ist, hätte ich es am 1.5. schon gekauft.

Pennywise höre ich schon sehr lange, so seit Mitte der Neunziger Jahre des letzten Jahrtausends ;-) . Nur waren alle Alben nach "Staight Ahead" nach meinem Geschmack nicht mehr sooo dolle. "The Fuse" (2005) und "Reason to believe" (2008) habe ich mir gar nicht mehr gekauft. Ein Indiz dafür, dass die Luft raus war, ist auch die Trennung des Sängers Jim Lindberg von der restlichen Band 2009.

2012 kam dann das neue Album "All or Nothing" mit dem neuen Sänger Zoli Teglas, seines Zeichens auch Sänger bei Ignite. Von Ignite habe ich auch Sachen. Nicht schlecht, aber nach meinem Geschmack auch nicht der Kracher. Daher war ich skeptisch bei der neuen Pennywise.

Aber: alles Quatsch! Pennywise ist wieder da, und das richtig. Endlich wieder straighter Melodic Hardcore mit sehr gutem Gesang von Zoli, der auch anders (=besser!) als bei Ignite klingt. Passt sehr gut zusammen. Tempo-mäßig spielt Pennywise ja so wie so in der schnelleren Liga, so auch auf diesem Album. Und es gibt auch einige Stücke, die recht "catchy" sind, ohne poppige zu wirken (wie z.B. das 5. Stück namens "Let us hear your voice" - einer meiner Favoriten). Ansonsten gibt's noch schöne Singalongs und Crew-Vocals.

Fazit: Sehr gutes Punkrock / Melodic Hardcore Album. Meines Erachtens das beste, was Pennywise seit über 10 Jahren abgeliefert haben.

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